TEXT ZUR AUSSTELLUNG

 

Violently Disconnected 

Painting Thomas Vinton Snively III und Cornelia Lochmann

Art to me is war, and a singular fascist dictatorship with no room or space for compromise 

Thomas Vinton Snively III

Beide Künstler malten an verschiedenen Orten, in verschiedenen Städten. Sie arbeiteten getrennt und hatten kaum Kontakt während diesem malerischen Prozess.

Für die Ausstellung “Violently Disconnected” arbeiten Thomas Vinton Snivley III und Cornelia Lochmann ein zentrales Thema auf, wobei beide ihre individuelle Sicht einbringen. Was versteht man unter „Violently Disconnected“? Die Künstler beschreiben bildhaft eine Methode zum „gewaltsamen Rückzug/Trennung“ für all jene, die der realen Welt, die sie umgibt, für eine gewisse Zeit entfliehen wollen.

Hier die Anleitung dazu: Den Zeigefinger der linken Hand auf den linken Mundwinkel legen, jenen der rechten Hand auf den rechten Mundwinkel legen. Nun gleichzeitig beginnen die Haut abzuziehen, vom Mund, über die Augen bis über den Kopf. Bei erfolgreicher Durchführung gelingt eine augenblickliche Trennung.

 

Cornelia Lochmann, lotet in ihrer Malerei die Grenzen zwischen Figürlichkeit und Abstraktion aus. Viele ihrer Arbeiten wirken sehr expressiv und düster, wobei ihnen gleichzeitig eine gewisse Ausgewogenheit und Stille innewohnt. Den thematischen Kern ihrer Arbeiten bilden existentielle Themen, wie die Frage nach Identität und der Kampf des Individuums in der Gesellschaft. In ihrem künstlerischen Œuvre kommen unterschiedliche Maltechniken zum Tragen, von der Tuschezeichnung bis hin zur Wandmalerei.

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